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Warum ist Radfahren so gesund?
11.09.2016 19:31

Sobald ich auf's Rad steige - auch wenn ich vorher noch so müde und gestresst war - nachher ist alles wie weggeblasen. Als wenn der Fahrtwind meinen Kopf frei gemacht hat. Ich fühle mich wohl und zufrieden. Aber warum ist das so?

Grundsätzlich kann man sagen, dass Radfahren ein sanfter Sport für alle ist. Auch wer länger keinen Sport gemacht hat oder übergewichtig ist, kann sich getrost auf das Rad setzen. Radfahren lässt sich prima in den Alltag einbauen und ist zudem auch noch umweltfreundlich und klimaverträglich. 

Man ist beim Radfahren Eins mit der Bewegung, Eins mit dem Augenblick, Eins mit der Natur. Sitzt man auf dem Rad, hören wir mit dem Grübeln auf und oftmals kommen einem die tollsten Ideen und Inspirationen. 

Und wie sieht es mit unserer Gesundheit aus?

1. Radfahren bringt den Kreislauf in Schwung. Wer regelmäßig radelt, steigert seine Kondition und der Blutdruck normalisiert sich. Das hat zur Folge, dass das Risiko für einen Herzinfarkt sinkt.

2. Regelmäßige Bewegung an der fischen Luft stärkt die körpereigene Abwehr. Die Anfälligkeit für Infekte sinkt.

3. Wir verbrauchen beim Radeln Kalorien und bauen Muskeln auf! Eine Stunde entspanntes Radfahren verbraucht 300 Kilokalorien und die aufgebauten Muskeln verbrennen zudem noch Kalorien im Ruhemodus.

4. Gelenke werden geschont, denn 70 - 80% des Körpergewichts lasten auf dem Sattel. Die Gelenke werden ergonomisch bewegt und entlastet. Das beugt Arthrose vor.

5. Radeln entstresst. Die kreisenden Bewegungen haben eine entspannte Wirkung auf uns. Bewegung als solches baut Stresshormone ab und Glückshormone auf. Das führt zu mehr Lebensfreude.

Rundum gesagt: Radfahren steigert unser Wohlbefinden! Genießt also den schönen Spätsommer auf zwei Rädern...

Eure Isabel

 

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